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Francis Kirps

(LU) Francis Kirps (c) Philippe Matsas - CNL

Francis Kirps lives and works in Lintgen (Luxembourg). He has a degree in Psychology from the University of Strasbourg. He first started publishing in student magazines in the early 1990s and in the cultural journal Cahiers Luxembourgeois in 1998. Since then, he has published two short story collections (Planet Luxembourg, 2012; Die Mutationen: 7 Geschichten und ein Gedicht (The Mutations: 7 Stories and a Poem), 2019) and one novel (Die Klasse von 77, 2016), and has made numerous contributions to anthologies and contemporary short story collections. He has twice won the second prize in the ‘Concours Littéraire nNtional’, in 2000 and 2001. Since 2003, he has regularly hosted and appeared at public readings and poetry slam sessions in German-speaking countries. He is the co-organiser of public readings in Luxembourg (Lesebühne) and Germany, and co-editor of the German literary magazine EXOT. Since 2014, he has contributed to a satirical column in the German newspaper taz.

 

Winning Book

Die Mutationen: 7 Geschichten und ein Gedicht

The Mutations: 7 Stories and a Poem is a collection of seven short stories and one poem written in German, with one story featuring passages written in Luxembourgish. The titlegiving ‘mutations’ are programmatic in two major regards: thematically, as the stories cast moments and instances of transformation of the characters as central to the plot, and conceptually, as each story is in fact a rewriting of a pre-existing text from European literature. While this intertextual homage lends depth to the stories, it is only ever the starting point for Kirps’ masterful recasting and reimagining of plots and characters. Their hitherto untold stories are skillfully unfolded and turned into powerful narratives that in turn mutate into new, independent stories carried entirely by Kirps’ carefully crafted authorial voice and imaginative power.

(LU) Die Mutationen

Publishing House

Address: 

12 Rue Biergerkraeiz, Bridel, Luxembourg

Organisation: 
Hydre Editions

Translation Deals

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  • Serbia: Treci Trg
  • Macedonia: Antholog

Excerpt

Die Mutationen - Francis Kirps - Language: German

Die Schnecke an der Wand

(Vorlage: „The Mark on the Wall“ von Virginia Woolf)

Die drei Chrysanthemen in der Vase auf dem Kaminsims sind fast verblüht, aber ihr Gift ist bestimmt noch wirksam. Ich darf sie nicht essen, egal wie groß mein Hunger ist. Ich sitze an einer weißen Wand, fünf bis sechs Schneckenlängen über dem Sims. Trotz des noch warmen Herbsttages brennt im Kamin ein Feuer, als wären wir mitten im Winter. Ich fühle, wie die Hitze von unten ausstrahlt, sehe den gelb und rötlich flackernden Schein. Wenn ich zu lange hier verharre, werde ich austrocknen und nicht mehr von der Stelle fortkommen. Durch die Krone des Baumes vor dem Fenster scheint die Sonne herein. Es ist heller Tag. Ich muss sehr lange und sehr tief geschlafen haben.

Wie bin ich überhaupt hierhergekommen? Wenn ich je wieder hinausfinden will, dann ist es unbedingt nötig, mich daran zu erinnern, auf welchem Weg ich in dieses Zimmer gelangt bin …

Und jetzt entsinne ich mich: Etwas ist gestern passiert, etwas, das ich am liebsten für immer vergessen möchte. Am frühen Abend ist im Salatbeet eine Bierfalle erschienen, das heimtückischste und gefährlichste Tier von allen. Ich habe von meinen Vorfahren gelernt und diese wiederum von ihren Vorfahren undsoweiter, dass wir uns vor Bierfallen in Acht nehmen müssen wie vor sonst nichts. Wenn wir Bier auch nur von weitem wittern, werden wir Schnecken schwachsinnig, dann gehört unser Gehirn nicht mehr uns, so als ob eine fremde Macht uns steuert, mitten hinein ins flüssige Verderben.

„Widerstehet den trügerischen Verlockungen des Todespfuhls“, so lernten wir Schneckenkinder es in jenem sorglosen ersten Sommer unseres Lebens in der Schule der Sprüche, und ich und all meine Mit-Schnecken sagten den Spruch so lange auf, bis wir ihn auswendig konnten.

Hierzu möchte ich allerdings anmerken: Mir persönlich ist das ein wenig zu unklar formuliert. Vielleicht sollte man das Böse einfach beim Namen nennen, kurz und prägnant: „Kinder! Hütet euch vor der Bierfalle!“ Das käme auch bei einfacher gestrickten Schnecken an. Aber gut. Wo war ich stehengeblieben? Gestern Abend, genau: Von nah und fern kamen sie, die Nacktschnecken aus dem Nachbargarten, die Weinbergschnecken von gegenüber, die Bänderschnecken aus dem Park, allesamt wie von Sinnen. Ich sah meine Cousins Steinchen und Birne, beide kaum ein Jahr alt, ihre Gehäuse noch jung und durchscheinend, auf die Bierfalle zukriechen. Ich hörte wie sie diskutierten: ob mit dem Todespfuhl wirklich die Bierfalle gemeint sei und nicht vielmehr der Ententeich, da sei durchaus Interpretationsspielraum.

„Ich bin eine freie Schnecke“, rief meine alte Schulfreundin Wolke, „und lasse mir von niemanden nichts vorschreiben, jawohl“, bevor sie über den Rand kippte und für immer aus meinem Leben verschwand. Ich sah enthemmte Schnecken, die von der fahlen Brühe soffen, während bereits ein Dutzend Artgenossen tot darin zum Grund sanken. Schon begann der Geruch auch an meinen Sinnen zu zerren, er war stark, bitter, süß. Wenn ich die Nacht überstehen wollte, dann musste ich aus diesem Garten verschwinden, irgendwohin, wo der Dämon mich nicht fand. Ich hatte den heißesten Teil des Nachmittags unter welken Blättern an der Hausmauer verschlafen und war erst aufgewacht, als der Tumult bereits in vollem Gang war. Das war vermutlich meine Rettung. Mit einer schier unmenschlichen Willensanstrengung kehrte ich dem Garten den Rücken und wandte mich einer nahen Türöffnung zu. Hinter den Mauern dieses Hauses würde ich Sicherheit finden. Ich dachte an alles Mögliche, um mich von den Bierdämpfen abzulenken. In Windeseile war ich durch die Tür und in einem angenehm kühlen Keller. Doch immer noch streckten die Alkoholdünste ihre mörderischen Griffel nach mir aus. Schnell wie ein Pfeil kroch ich vorwärts, über den Rahmen eines rostigen Fahrrads, zwischen den Zinken eines Rechens quetschte ich mich durch, erklomm die Klinge einer Sense und rutschte auf der anderen Seite wieder runter, dann durch einen Türspalt und eine endlose Treppe hinauf, die in einen langgestreckten Raum führte. Geschwind glitt ich über glattpolierte Dielen und schließlich nach rechts, (oder war es links?), in diesen Raum hinein, robbte die Mauer hoch, und dann, ja dann muss ich, halbtot vor Erschöpfung, eingeschlafen sein.

Meine Schleimspur, eine silbrig schimmernde Kruste, längst eingetrocknet, verläuft horizontal zu meiner Rechten, dann schräg an der Wand hinunter und verliert sich unten auf dem Boden.

Aber halt, was ist das? Plötzlich habe ich das Gefühl beobachtet zu werden. Ich recke meine Stielaugen und tatsächlich: Ich bin nicht allein in diesem Zimmer. Im Sessel vor dem Kamin sitzt ein Mensch, sitzt da, raucht und starrt mich mit großen Augen über den Glutpunkt des Glimmstengels hinweg an, während blaugraue Schwaden sich um sein Gesicht kringeln.

Es handelt sich um eine Sie, das kann ich deutlich erkennen: langes Haar, in kunstvollen Knäueln um den Kopf gewickelt, keine Haare im Gesicht, dazu ein hellbrauner Rock, der fast bis zum Boden reicht.

Menschen sind ja in zwei Kasten geteilt: die Sie und die Er. Die Er haben in der Regel kurze Haare auf dem Kopf, meistens Wolle im Gesicht und tragen zweibeinige Röcke, sogenannte Hosen. Sie rauchen Pfeife, während die Sie Zigaretten zu bevorzugen scheinen. Soweit wir Schnecken das von unserer Warte aus beurteilen können, sind die Er die dominante Kaste. Warum das so ist, weiß niemand. Vielleicht gab es in der Urzeit einen gewaltigen Krieg zwischen Sie und Er und die Er haben gewonnen und die Sie für immer unterworfen. Was für ein Glück dagegen, als Schnecke in eine kastenlose Zwittergemeinschaft hineingeboren zu werden, wo niemand niemanden dominiert.

Sie rührt sich nicht, raucht nur und sitzt da und starrt in meine Richtung. Ich habe keine Ahnung, ob sie meine Anwesenheit registriert hat. Es ist, als würde sie durch mich hindurchsehen, den Blick irgendwo hinter mich gerichtet. Aber da ist nur diese weiße Wand.

Ich darf jetzt keine hastige Bewegung machen. Menschen sind nicht ungefährlich. Für ihre Größe bewegen sie sich erstaunlich flink. Vor allem aber sind sie unberechenbar. Wir alle kennen die Geschichten. Es könnte ebenso gut sein, dass sie mich zärtlich von der Wand pflückt und im Garten freisetzt, wie dass sie mich tötet und auf den Abfallhaufen wirft. Ich kann nur abwarten und das Beste hoffen: dass sie mich nicht bemerkt und irgendwann diesen Raum verlässt, sodass ich mich auf den Weg nach draußen machen kann. Ich muss einfach Geduld mit ihr haben. Wenn ich nur nicht einen solchen Hunger hätte.

Wie lange mag sie wohl schon da sitzen und gucken? Immerhin ist es kein Er. Die Er sind für ihr aggressives Wesen bekannt. Sie führen Kriege gegeneinander wie Ameisen. Weit weg von hier soll im Moment ein großer Krieg toben, wo tausende von Ers aufeinander losgehen. Die Würmer vom Friedhof erzählen, wie Tote in Kisten zurückgebracht und im Boden vergraben werden. Manchmal werden auch leere Kisten vergraben, sagen sie. Friedhofswürmern ist zwar nicht zu trauen, aber ich bezweifle, dass sie genug Fantasie haben, um sich so etwas auszudenken. Es kommen auch Überlebende zurück, mit fehlenden Gliedmaßen und anderen schrecklichen Verletzungen. Im Nachbargarten sitzt jeden Tag ein junger Er auf einem Liegestuhl unter Karodecken. Er ist aschfahl und zittert die ganze Zeit. Die Küchenschaben von drüben sagen, er litte an einem „Kriegstrauma“. Küchenschaben sind solche Klugscheißer.

In unserer Gegend kämpfen die Er auch gegeneinander, aber es scheint sich um ritualisierte Kämpfe zu handeln; niemand stirbt dabei. Manchmal wenn wir im Park spazieren kriechen, kommen sie in Gruppen und wir sehen ihnen dabei zu, wie sie Krieg spielen. Sie werfen mit Bällen aus Leder oder Holz herum und laufen und springen, offenbar irgendwelche kryptischen Regeln befolgend. Die Er in Weiß gegen die Er in Schwarz. Die Er in Rot gegen die Er in Grün. Manche Schnecken glauben, wenn man es schaffen würde, die Muster ihrer Spiele zu entziffern, könne man daraus das Wetter vorhersagen, aber das halte ich für Aberglauben.

Jetzt haben ihre Augen so einen glasigen Ausdruck bekommen. Ab und zu bewegen sich ihre Mundwinkel, als habe sie gerade etwas besonders Interessantes oder Belustigendes gesehen. Aber hier gibt es nichts zu sehen. Nichts als diese weiße Wand und mich. Wenn sie nur irgendwas tun würde. Ich fühle, wie das Kaminfeuer da unten mich austrocknet. Kann es denn sein, dass sie mich immer noch nicht gesehen hat, obwohl sie die ganze Zeit zu mir hinschaut? Ich muss mich ablenken, an etwas anderes denken, damit die Zeit rumgeht, bis sie aufsteht. Gute Idee, ich weiß, was ich mache: Ich visualisiere meinen Rückweg in den Garten. Meiner Schleimspur zurück zum Boden folgen und vorbei an ihrem Sessel, der hoffentlich bald leer sein wird, dann zur Tür. Rechts oder links? Wenn ich von rechts kam, dann muss ich nach links, und wenn ich von links kam, dann muss ich nach rechts. Muss die Treppe finden. Auf der zweiten Stufe von unten, also der vorletzten von oben, habe ich eine Gießkanne gesehen, die wird mir helfen, mich zu orientieren und nicht die falsche Treppe hinunter zu kriechen. Rein in den Keller, wo die vielen Gegenstände herumliegen. Sense. Rechen. Fahrrad. Zur Linken drei blassblaue Container, mehrere eiserne Reifen, mit denen sie im Sommer im Garten spielen und Vogelkäfige. Zur Rechten zwei Paar Schlittschuhe, ein Queen-Anne-Kohleeimer, ein Tisch mit bunten Zeichen darauf und ein kaputter Leierkasten. So viele Zeugen vergangenen Lebens und Treibens, von der Zeit vergessen und abgelegt im dunklen Keller.

Translated Excerpt

The Mutations - Francis Kirps - Translation by Gerald Chapple

The Snail on the Wall

(After “The Mark on the Wall” by Virginia Woolf)

 The three chrysanthemums in the vase on the mantelpiece are al-most dead, but their poison is definitely still effective. I mustn’t eat them no matter how hungry I am. I’m stuck to a white wall, about five or six snail-lengths above the mantelpiece. There’s a fire in the hearth despite the warm autumn day, as if we were in the mid-dle of winter. I feel the heat spreading from below and see the yel-low and reddish flickering glow. If I stay here too long I’ll dry up and never get away from this place. The sun comes in through the crown of the tree outside the window. It’s broad daylight. I must have had a long and very deep sleep. 

How did I get here anyway? If I’m ever going to find my way out then it’s absolutely necessary to recall the way into this room.

And now I remember: Something happened yesterday that I’d like to forget forever. A beer trap appeared in the lettuce bed early last evening — the most insidious and dangerous animal of all. I learned from my ancestors, as they learned from theirs and so on, that we have to watch out for beer traps above all else. Even if we smell beer from some distance away, we snails go soft in the head; our brain is no longer part of us, as if an alien power were guiding us straight to our liquid doom. 

“Resist the treacherous enticement of the puddle of death” is what we snails learned as children in that first carefree summer of our life, from the School of Proverbs; I and all my fellow snails recited that proverb so often until we knew it by heart.

But I should like to observe in this regard: I personally feel that statement is a little too unclear. Maybe evil should be called for what it is, concisely and to the point: “Children! Beware of beer traps!” That would hit home with dim-witted snails, too. Oh, well. Where was I? Last night, exactly. They came from near and far: slugs from the neighbour’s garden; vineyard snails from across the road; banded snails from the park — all of them out of their mind. I saw my cousins, Pebble and Pear, barely a year old, their shells still young and translucent, creeping toward the beer trap. I heard them debating whether the puddle of death really meant the beer trap rather than the duck pond — lots of room for interpreta-tion there. 

“I’m a free snail,” Blossom, my old school friend, shouted, “and nobody’s going to tell me what to do — right!” before she tipped over the edge and vanished out of my life forever. I saw uninhib-ited snails swilling down the pale brew while a dozen of their ilk sank to the bottom, dead already. Now the aroma began to tug at my senses, too; it was strong, bitter, sweet. If I were going to sur-vive the night, then I’d have to get out of this garden, go some-place where the demon wouldn’t find me. I’d slept through the hottest part of the afternoon under some withered leaves beside the wall of the house and only awakened when the uproar was in high gear. I suppose that saved my life. With an almost inhuman effort of will I turned my back on the garden and headed for a nearby doorway. I’d surely be safe within the walls of that house. I thought of everything possible to distract me from the beer va-pours. I was through the door in no time and into a pleasantly cool cellar. But the alcohol fumes were still reaching their murderous tentacles after me. Quick as an arrow, I crept ahead over a rusty bicycle frame, squeezed between the tines of a rake, climbed up the blade of a scythe and slid down the other side, then out through a crack in the door and up an endless stairway leading into a long room. I swiftly slipped over the smooth, polished floor and finally turned right (or was it left?) into the room, worked my way up the wall and then — it must have been then — is when, half dead from exhaustion, I fell asleep. 

My slimy trail, a silvery shimmering encrustation, long dried up, runs horizontally to my right, then angles down the wall and peters out on the floor.

But hold on! What’s that? I suddenly have the feeling I’m being watched. I raise my stalk-eyes and indeed: I’m not alone in the room. A human is sitting in an armchair by the hearth, sitting, smoking and staring at me, bug-eyed, over the glowing end of a fag while blue-grey clouds curl around her face.

I am dealing with a She — I realize that clearly: long hair, wound in artistic knots around her head, no facial hair, and a light-brown, floor-length skirt as well.

Humans are of course divided into two castes: the Shes and the Hes. The Hes, as a rule, have short hair on their head, usually wool on their face, and wear two-legged skirts, so-called trousers. They smoke pipes, whereas the Shes seem to prefer cigarettes. As far as we snails can judge from our perspective, the Hes are the domi-nant caste. Why this is so, nobody knows. Maybe in times prime-val there was a mighty war between Shes and Hes, and the Hes won and subjugated the Shes forever. What luck, by contrast, to have been born a snail into a casteless, hybrid community where nobody dominates anyone. 

She’s not moving, just sits there smoking and staring in my di-rection. I haven’t a clue whether she’s registered my presence. It’s as if she could look right through me and see somewhere behind me. But there’s only this white wall. 

I mustn’t make any rash move now. Humans are not harm-less. Their movements are astonishingly nimble for their size. But above all they’re unpredictable. We all have tales to tell. She could just as well pluck me gently off the wall and release me in the gar-den as kill me and toss me on a rubbish heap. I can only wait and hope for the best: that she takes no notice of me and leaves the room at some point so that I can make my way outside. I simply must be patient with her. If only I weren’t so damn hungry.

How long might she have been sitting there watching? At least it’s not a He. The Hes are famous for their aggressive behaviour. They fight wars with one another like ants. There’s said to be a Great War going on at the moment, far away, where thousands of Hes attack one another. The worms from the cemetery tell how the dead are brought back in boxes and buried in the ground. Sometimes even empty boxes are buried, they say. To be sure, you can’t trust cemetery worms, but I doubt they have the imag-ination to dream up things like that. And some survivors return with missing limbs and other horrifying injuries. A young He sits in the neighbour’s garden every day in a deck chair under some checked blankets. He’s ashen-faced and shakes all the time. The cockroaches over there say he’s suffering from “post-war trauma.” Cockroaches are some kind of know-it-all. 

The Hes fight around here, too, but it seems these are ritualised fights; nobody gets killed. Now and then when we take a crawl in the park they arrive in groups, and we watch them playing at war. They throw leather or wooden balls around and run and jump, obviously following some kind of cryptic rules. The Hes in white against the Hes in black. The Hes in red against the Hes in green. Many snails believe that if you could manage to decipher the pat-tern of their games you could predict the weather — but I regard that as a superstition. 

Now her eyes have taken on a sort of glassy expression. Every now and then the corners of her mouth move as if she’d just seen something particularly interesting or amusing. But there’s noth-ing to see here. Nothing but this white wall and me. If only she’d do something. I feel the fire down in the hearth drying me out. Can it really be that she still hasn’t seen me although she’s been looking up at me all this time? I’ve got to divert myself, to think of something else to kill time until she gets up. Good idea: I know what I’ll do. I’ll visualise my way back into the garden. Return by my slime trail down to the floor and past her armchair, which hopefully will soon be vacant, then to the door. Right or left? If I came from the right, then I’ll have to turn left, and if I came from the left, then I’ll have to go right. Got to find the stairs. I saw a wa-tering can on the second last step — as seen from above — that will help me get oriented and not crawl down the wrong way. Made it into the cellar where so many things are lying around. Scythe, rake, bicycle. Three pale blue canisters on the left, a number of iron hoops they play with in the garden in summer, and bird-cag-es. On the right two pairs of ice skates, a Queen Anne coal-scuttle, a bagatelle board, and a broken hand organ. So much stuff from the goings-on of past life, forgotten by time and consigned to the dark cellar. 

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